Die #PanamaPapers: warum wir Journalismus brauchen!

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Heute wurden die #PanamaPapers enthüllt – man spricht vom größten Data-Leak in der Geschichte des Journalismus. Der Süddeutschen Zeitung wurden 2,6 Terabyte Geheimdokumente der panamischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca anonym zugespielt: Diese enthielten Daten über 214,000 Offshore-Firmen, auch Briefkasten-Firmen genannt. Unter den Enthüllungen finden sich enge Vertraute Putins, Personen aus der FIFA, Prominente wie Lionel Messi, die isländische Regierung und hunderte anderer Politiker – wie ihr seht: ein riesiger Skandal.

 

Die ‪#‎PanamaPapers‬ zeigen uns heute mal wieder, wie unverzichtbar (!) Journalismus für eine funktionierende Demokratie ist. Und wie wichtig es ist, dass dieser frei ausgeübt werden kann – Sachen, die zum Beispiel die AfD beschneiden möchte.

Ohne freie Presse keine freien Bürger. Ohne freie Presse gibt man Korruption und Unterdrückung freies Geleit und eine Wachstumsgrundlage – die Türkei ist gerade ein sehr gutes Beispiel dafür.

All das sollten sich die besorgten BürgerInnen mal hinter die Ohren schreiben, wenn sie gerade wieder dabei sind, „Lügenpresse“ zu skandieren.

Ein <3 für Journalismus und ein Prost zu den KollegInnen von SZ Investigativ und an die 400 Journalistinnen und Journalisten aus 80 Ländern, die an der Recherche mitgewirkt haben.

Und ein Appell an meine Leserinnen und Leser: Schaut euch die Enthüllungen an! Es liest sich spannender als ein Krimi – eben, weil es echt ist.

In diesem Artikel findet ihr ein Video, in dem die Journos der SZ kurz erklären, worum es geht und was sie gemacht haben. Super für den Einstieg!

Hier auch noch ein englisches Video zum Thema, in dem ihr seht, wie diese Enthüllungen zum Beispiel mit dem Syrien-Krieg in Verbindung stehen:

 

Verdient ihr Geld mit Schreiben, Zeichnen und Social Media in Berlin | ursprünglich Biologin | Irgendwas mit Harry Potter & einem Hund
  • KOMMENTARE (IMPORTIERT)

    Jörg (Sonntag, 03 April 2016 22:51)

    Seit ich dir folge, bekomme ich viel mehr vom Weltgeschehen und der Politik mit 😉

    Danke dafür!

    Dann lese ich wohl mal los…

    —-

    #2
    Alex K. (Montag, 04 April 2016 00:44)

    Natürlich brauchen wir den Journalismus, aber nicht einen, der sich von der Politik oder Wirtschaft bestimmen lässt. Oder ist dir bei dieser Aufklärung nicht aufgefallen, dass es sich nur um bestimmte Gruppierungen geht? Stichwort: Alles USA-Gegner.

    Du feierst hier den Journalismus und die SZ. Auch die Süddeutsche würde nie Papiere der großen aus der USA veröffentlichen, also, wenn wir schon vom Journalismus reden, dann bitte vom erlaubten..

    Grüße. Danke für Artikel.

    —-

    #3
    Jörg D. (Montag, 04 April 2016 08:23)

    Sitzt der Aluhut ein bisschen eng, Alex? 😉

    Seit wann sind Deutschland und Island USS Gegner? Oder die Fifa?

    Hast du den Bericht überhaupt gelesen?

    —–

    #4
    Jörg D. (Montag, 04 April 2016 08:24)

    Sorr, meinte USA Gegner. 😉

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